18.11.11 Kleine Einsatzübung am Ottermeer
Im Rahmen des europäischen so genannten Comenius-Projektes, an dem sich auch die beiden Partnerstädte Wiesmoor und Turek beteiligen, war in den letzten Tagen eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt zu Gast in Wiesmoor. Ein Teil des Projektes steht unter dem Motto „Jugendliche Helfer ohne Grenzen“.
Aus diesem Anlass führte die DLRG Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn am Mittwochnachmittag in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wiesmoor und der Johanniter Unfallhilfe, Ortsverband Wiesmoor, eine kleine Einsatzübung am Ottermeerhafen durch.
Dabei musste eine Person nach einem Ertrinkungsunfall durch die Einsatztaucher der DLRG aus dem Wasser gerettet werden. Die Feuerwehr Wiesmoor unterstützte die Wasserretter mit technischem Gerät und Leinenführern bei der Such- und Rettungsaktion. Währendessen erläuterte Hans-Gerd Ahrends den Besuchern aus dem Nachbarland den Ablauf der Übung. Eine Dolmetscherin übersetzte seine Ausführungen ins Polnische. Nach wenigen Minuten wurde die Verletzte Person schließlich gefunden und den Rettungssanitätern der Johanniter Unfallhilfe zur weiteren Versorgung übergeben.
Die anwesenden Gäste aus Polen und der stellvertretende Bürgermeister von Wiesmoor, Friedrich Völler, verfolgten die kleine Schauübung mit großem Interesse und zeigten sich beeindruckt vom Ablauf der gesamten Aktion.
Text und Bild: Jan-Marco Bienhoff (Feuerwehr Wiesmoor)
11.09.11 Vermisste Person in Brockzetel
Am Sonntag Abend wurde die DLRG Wiesmoor-Großefehn unter dem Einsatzstichwort "Unterstützung der Polizei bei Personensuche" alarmiert. In einem sehr unzugänglichen morastigen bewaldeten Gelände mit Feuchtbiotopen wurde eine Person vermisst. Taucher der DLRG Aurich und Wiesmoor-Großefehn suchten die Feuchtbiotope ab. Einsatzkräte der Feuerwehr leuchteten dazu die Einsatzstelle aus und suchten die Umgebung nach der Person ab. Nach ca. 2,5h wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen.
Im Einsatz waren neben den beiden DLRG Ortsgruppen aus Aurich und Wiesmoor-Großefehn die Feuerwehren Aurich, Brockzetel, Sandhorst und Middels.
Bei der DLRG Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn kam neben dem Pelikan Aurich 93-52 das drei Tage zuvor in Dienst gestelle Taucheinsatzfahrzeug zum Einsatz.
Bilder des Einsatzes befinden sich unter Feuerwehr Aurich.
05.09.11 Kanal in Flammen - Blütenfest

Auch beim diesjährigen Fackelschwimmen des TC Beluga zum Blütenfestabschluss beteiligten sich mehrere Mitglieder der DLRG Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn sowie Schortens-Jever und Westerstede. Neben den Fackeln präsentieren die Teilnehmer ein Floß mit Leuchtfeuerwerk sowie das aus Blüten gesteckte Vereinswappen des TC Beluga. Insgesamt beteiligten sich ca. 40 Schwimmer bei 18° Wassertemperatur an der Aktion.
01-03.07.11 Tag der Niedersachsen in Aurich
Auf dem Tag der Niedersachen hat sich der DLRG Bezirk Ostfriesland auf der Sportmeile präsentiert. So war es den Besuchern auf dem Festgelände möglich die verschiedenen Einsatzfahrzeuge, Boote und Ausrüstungen der DLRG zu besichtigen und Informationen über das vielfälltige Aufgabenfeld der DLRG zu erfahren.
Die kleinen Besucher konnten beim Kistenklettern ihre Geschicklichkeit beweisen oder einmal in einem Einsatzfahrzeug hinterm Steuer sitzen.
Als Publikumsmagnet wirkte zudem das mobile Taucherbecken, was zusammen mit dem Tauchclub Beluga aus Aurich betrieben wurde.
Die Ortsgruppe Wiesmoor war mit mehreren Kameraden und ihrem Einsatzfahrzeug vor Ort.


23.06.11 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person - Einsatzabbruch
Während unseres Dienstabends wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person nach Ostgroßefehn gerufen. Dort war ein PKW beim Rangieren in den Kanal gerollt. Entgegen der Einsatzmeldung befand sich keine Person mehr im PKW. Der Einsatz für die DLRG Ortsgruppen Aurich und Wiesmoor-Großefehn wurde somit auf der Anfahrt abgebrochen.
12.05.11 Bergung eines defekten Schutzgitters
Bei der Kontrolle des Freibades Friedeburg vor eine Woche konnte ein Defekt des Schutzgitter um die Wasserpumpe festgestellt werden. Da durch dieses defekte Schutzgitter eine unmittelbare Gefahr für die Badegäste bestand, wurde das Schutzgitter durch uns beborgen. Dabei lösten drei Einsatztaucher das ca. 250kg schwere Metallgitter unter Werkzeugeinsatz und befestigten Seile zur Bergung am Schutzgitter. Tauchhelfer zogen anschließend das Schutzgitter aus ca. 4m Wassertiefe an Land.
An dem ca. 2 Stunden dauernden Einsatz waren 5 Kameraden beteiligt sowie die ortliche Badeaufsicht der DLRG.
05.05.11 Suche nach Fremdkörpern im Freibad Friedeburg
Das Gewässer wurde vor der Eröffnung des Badebetriebes von uns nach Fremdkörpern abgesucht, die eine mögliche Gefahr für Badegeste darstellen könnten. Dabei konnten mehrere Glasflaschen gefunden werden. Des weiteren wurden die Badeinseln auf dem Grund verankert und ein Defekt des Schutzgitters der Gewässerpumpe festgestellt.
Im Einsatz waren vier Kameraden und die örtliche Badeaufsicht der DLRG.


09.04.11 Fremdkörper im Gewässer (Müllsammelaktion Teil II)
Nachdem wir am Vortag die Wasserabsicherung bei der Müllsammelaktion der KGS Wiesmoor unterstützt haben, sind wir heute selber aktiv geworden und haben den Nordgeorgsfehnkanal nach Fremdkörpern abgesucht.
Im Mittelpunkt unserer Suche waren der Kanalabschnitt in Höhe der Schleuse. Dort sollten sich nach Informationen der Polizei Fremdkörper befinden. Während der systematischen Suche konnten mehrere Fahrräder, Autoreifen und sonstiger Sperrmüll geborgen werden. Ein weiterer Schwerpunkt bei der Suche befand sich in Höhe der KGS Wiesmoor. Obwohl dieser Kanalabschnitt in den Vorjahren schon abgesucht worden war, konnten auch hier wieder zahlreiche Fahrräder von uns geborgen werden. Alle Fundsachen wurden der Polizei übergeben.
Im Einsatz waren vier Kameraden mit dem Pelikan Aurich 93-52 und Rettungsboot.


08.04.11 Wasserabsicherung am Nordgeorgsfehnkanal
Bei der traditionellen Müllsammelaktion der wiesmoorer Vereine haben Schüler der KGS Wiesmoor um das Schulgelände herum Müll gesammelt. Eine Schülergruppe hat dabei die Böschung entlang des Nordgeorgsfehnkanals zwischen dem Schulgelände und dem Hallenbad von Müll befreit. Unsere Aufgabe dabei bestand in der Absicherung des Gewässers.
Im Einsatz waren zwei Kameraden mit dem Mehrzweckfahrzeug und Rettungsboot.

03.04.11 Verdacht auf Person im Wasser
Um kurz vor 22 Uhr wurden wir zur Personensuche nach Ostgroßefehn gerufen. Im Kanal wurde ein Motorradhelm gefunden. Daher konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch eine Person infolge eines Unfalls im Wasser befände. Der entsprechende Kanalabschnitt wurde durch die Einsatzkräfte abgesucht. Glücklicherweise konnte keine verunfallte Person gefunden werden. Gegen 23 Uhr war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren die Feuerwehr West-Mitte-Großefehn, Feuerwehr Ostgroßefehn, Feuerwehr Wiesmoor, DLRG Aurich, DLRG Wiesmoor sowie der Rettungsdienst.
29.11.10 Technische Hilfeleistung und PKW-Brand
Auch in diesem Jahr unterstützte die DLRG Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn den Gewerbeverein Großefehn beim Transport und der Montage der Verkaufsstände des Weihnachtsmarktes. So wurden heute die Einzelteile der Holzbuden von Mittegroßefehn nach Ostgroßefehn per LKW transportiert. Auf der Fahrt erreichte uns der Funkspruch zur Alarmierung der Feuerwehren Ostgroßefehn und Holtrop zu einem PKW-Brand auf dem Busbahnhof. In Absprache mit der Rettungsleitstelle fuhren wir die Einsatzstelle an und fanden einen PKW in Vollbrand vor. Wir unternahmen erste Löschversuche mit den auf unserem Fahrzeug verlasteten Feuerlöschern und übergaben die Einsatzstelle an die nun eintreffende Feuerwehr.
In Einsatz waren 5 Kameraden der DLRG mit dem MZF sowie zum PKW-Brand alarmierten Feuerwehren aus Ostgroßefehn und Holtrop.

24.11.10 Personensuche am Königssee in Astederfeld
Seitdem 21.11.10 wird eine 69 jährige Frau aus Linswege vermisst. Im Rahmen der Suchaktion fanden Polizeibeamte ihre Schuhe und ihre Brille am Ufer des Sees. Der Verdacht, dass sich die als vermisst gemeldete Person mit Suizidabsichten im Gewässer befände, wurde durch das Anschlagen eines Leichenspürhunds und Auffinden eines Abschiedsbriefes erhärtet.
Noch in der Nacht suchten Einsatztaucher der DLRG und Kräfte der Feuerwehr und THW den See ohne Ergebnis ab. Auch die am Montag und Dienstag fortgesetzte Suchaktion von Einsatztauchern der DLRG und Polizei blieben ohne Ergebnis. Aus diesem Grund beteiligten sich am heutigen Mittwoch weitere Einsatzkräfte an der Suche. Einsatztaucher der DLRG Ortsgruppen Zetel-Bockhorn, Schortens-Jever und Wiesmoor-Großefehn sowie Polizeitaucher aus Oldenburg, Hannover und Braunschweig suchten den See erneut ab. Unterstützt wurden sie dabei durch das DLRG Sonarboot aus Butjadingen. Die Suche blieb erneut ergebnislos.
Die DLRG Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn war mit 3 Einsatzkräften und einem Fahrzeug im Einsatz.


08.11.10 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person - Einsatzabbruch
Um 5:46 alamierte uns die Rettungsleitstelle Aurich zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person am Hauptkanal in Mittegroßefehn. Die Verunfallten konnten durch die schnelle Hilfe von Anwohnern und Mitarbeitern des Bauhofes aus dem Fahrzeug befreit werden. Da keine weiteren Personen im Fahrzeug eingeschlossen waren bzw. vermisst wurden, konnte die Anfahrt zum Einsatzort abgebrochen werden.
09.10.10 WRD-Übung im Jadebusen
Die DLRG Ortsgruppen Wilhelmshaven und Berne haben an diesem Wochenende ihr 2. ortsgruppenübergreifende Übungswochenende absolviert. Dabei wurden sie durch die Ortsgruppen Schortens-Jever, Bockhorn-Zetel und Wiesmoor-Großefehn sowie die Besatzung der OTTO BEHR der DGzRS in der Rolle als in Not geratende Bootsfahrer unterstützt. Den Einsatzkräften aus Wilhelmshaven und Berne bot sich an der Einsatzstelle folgendes Szenario. Durch einen Unfall am Bord gingen 4 Personen, zum Teil verletzt, über Bord und schwammen hilflos im Jadebusen, 5 Personen könnten sich durchnässt und stark unterkühlt in einer Rettungsinsel vorläufig in Sicherheit bringen, drei weitere Verletzte blieben an Bord der OTTO BEHR.
Die Kameraden aus Berne und Wilhelmshaven bargen Mithilfe von drei Motorrettungsbooten und Strömungsrettern die in Not geratenden Personen und brachten sie ans Festland. Dort wurde parallel zum Bootseinsatz ein Sanitätszelt aufgebaut, wo die Verletzten versorgt wurden, bis sie dem Rettungsdienst übergeben werden konnten. Nachdem die Personenbergung abgeschlossen war, wurde das verunglückte Boot in den Hafen geschleppt. Insgesamt dauerte die Übung ca. 90 Minuten, an der 20 Einsatzkräfte beteiligt waren. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Ortsgruppen zu festigen und mögliche Fehlerquellen aufzudecken.
Mitglieder unserer Ortsgruppe haben im Rahmen der Übung so einen Einblick in die Strömungsrettung gewonnen.
Bilder der Übung folgen noch.
25.09.10 Verdacht auf Person im Wasser
Am Samstagmorgen wurden wir um 9 Uhr von der Leistelle Aurich zu einer Personensuche in Ostgroßefehn alarmiert. Passanten hatten auf dem Kanal ein Fahrrad schwimmen sehen und daraufhin die Polizei verständigt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob ein Verkehrsunfall vorausgegangen war und sich noch eine Person im Gewässer befand, wurde der Kanalabschnitt auf einer Länge von 150m durch fünf Einsatztaucher der DLRG Aurich und Wiesmoor/Großefehn abgesucht, das Fahrrad geborgen und der Polizei übergeben. Glücklicherweise konnte keine verunfallte Person gefunden werden, sodass hier von einer unsachgemäßen Entsorgung des Rades ausgegangen werden kann und der Einsatz nach ca. 1,5 Stunden beendet werden konnte.
Bei diesem Einsatz kamen zum ersten Mal die neu beschafften Tauchgeräte mit Vollgesichtmaske zum Einsatz.
Im Einsatz waren 10 Kameraden der DLRG Aurich und Wiesmoor/Großefehn mit drei Fahrzeugen sowie die Polizei.
30.08.10 Große Einsatzübung an der Schleuse in Rahe
Am Montagabend fand eine Einsatzübung mehrerer Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Aurich an der Rahester Schleuse statt.
Die Organisatoren der Übung stellten folgenden Unglückfall da: Das Ausflugsschiff MS Aurich ist mit dem Arbeitsschiff Störtebeker des NLWKN kollidiert. In Folge der Havarie kam es zu einer Explosion mit Folgebrand auf dem Passagierschiff. Mindestens eine Person ist dabei über Bord in den Ems-Jade-Kanal gestürzt und vermisst. Andere Fahrgäste wurden dabei unterschiedlich schwer verletzt. Durch den starken Funkenflug geriet der Wald am Kanalufer in Brand.
Den eintreffenden Kräften bot sich folgendes Bild. Die Fahrgastkabine des Schiffes war durch eine Nebenmaschine verraucht, ca. zehn zum Teil schwer verletzte, schreiende und unter Schock stehende Passagiere sowie ein herumbrüllender Kapitän befanden sich im Gefahrenbereich. Die Feuerwehrkräfte, unter der Einsatzleitung von Udo Wessels, evakuierten zunächst die Schiffe und übergaben die Verletzten an die Sanitäter des DRK. Einsatztaucher der DLRG suchten den Gewässerabschnitt nach vermissten Personen ab. Dabei wurden sie durch Leinenführer der Feuerwehr Sandhorst sowie deren Bootstrupp unterstützt. Gemeinsam wurden zwei Personen-Dummies vom Gewässergrund geborgen und dem DRK übergeben. Nachdem die Menschenrettung abgeschlossen war, wurde der Waldbrand im zweiten Einsatzabschnitt durch vier Trupps bekämpft. Nach ca. 1,5 Stunden war die Übung beendet.
In der anschließenden Abschlussbesprechung wurde durch den Brandschutzabschnittsleiter Süd, Enno Menssen, im Namen aller eingeladenen fachkundigen Beobachter den eingesetzten Kräften eine professionelle Arbeit bescheinigt.
Im Einsatz waren:
Freiwillige Feuerwehr Haxtum
Freiwillige Feuerwehr Norden
Freiwillige Feuerwehr Sandhorst
Freiwillige Feuerwehr Middels mit ELW 2 als Leitstelle
DRK-Bereitschaft Aurich
DLRG-Einsatztaucher Aurich
DLRG-Einsatztaucher Wiesmoor
Ausgearbeitet wurde die Übung von Julian Freitag (DRK), Heiko Wallenstein (DLRG Aurich), Günter Wilts (Feuerwehr Sandhorst) und Gerhard Samuels (Feuerwehr Haxtum).
06.08.10 PKW im Kanal
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 00.30 Uhr wurde die Wiesmoorer Feuerwehr und die DLRG Tauchergruppe Aurich und Wiesmoor zu einem Unfall an die Kanalstraße in Wiesmoor gerufen. Hier lag ein "Bulli" - Opel Vivaro - seitlich, in Höhe des Hauses Kanalstraße 154, im Kanal. Das Fahrzeug kam aus Richtung Spetzerfehn und fuhr kurz nach der Brücke der Höchterstraße in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts die Böschung hinab und landete dann auf der Beifahrerseite liegend im Kanal. Vorbeikommende Verkehrsteilnehmer sahen das Fahrzeug im Kanal und alarmierten die Rettungskräfte.Da zunächst vermutet wurde, dass sich noch Personen im Fahrzeug befanden, wurden die DLRG Tauchergruppen Wiesmoor und Aurich mit alarmiert. Nach erster Erkundung der Lage konnte festgestellt werden, dass keine Personen mehr im Fahrzeug waren. Da jedoch nicht feststand, ob Personen aus dem Fahrzeug in den Kanal geschleudert worden sind, suchten die Taucher den Kanal auf einer Länge von mindestens 100 mtr. ab. Gleichzeitig setzte die Wiesmoorer Feuerwehr ihre Wärmebildkamera zur Personensuche ein. Nach diesen Aktionen stand fest, dass sich der Unfallfahrer wohl vom Unfallort entfernt hatte. Daraufhin wurde mit dem Kran des Rüstwagens das Fahrzeug aus dem Kanal geborgen und dem Abschlepper übergeben. im Einsatz waren von der Wiesmoorer Feuerwehr 25 Kameraden mit 4 Fahrzeugen, 10 Taucher, Krankenwagen, Notarzt und die Poizei. Die Kanalstraße war für eineinhalb Stunden für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Dies war der zweite Unfall innerhalb von 1,5 Wochen an der Kanalstraße, wobei ja am 26.07.2010 eine Person tötlich verunglückte. Über die Unfallursache kann aus Feuerwehrsicht derzeit nichts gesagt werden.
Text: Henry Herten (STBM Wiesmoor/ Feuerwehr Wiesmoor)
Bild: Henry Herten (STBM Wiesmoor/ Feuerwehr Wiesmoor)

26.07.10 Fahrzeug kommt von der Fahrbahn ab und landet kopfüber im Kanal
Am heutigen Montag, gegen 17.00 Uhr, geschah auf der Kanalstraße in Wiesmoor ein schwerer Unfall. Ein Ehepaar befuhr die Kanalstraße aus Richtung Spetzerfehn kommend in Richtung Wiesmoor. Kurz hinter dem Ledaweg geriet das Fahrzeug aus bislang noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Trotz starkem Gegenlenken gelang es dem Fahrer nicht, das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zu bringen. Nach gut 30-40 Meter prallte der Wagen gegen einen an der Böschung des Kanals stehenden Baum und überschlug sich. Das Fahrzeug landete auf dem Dach im Kanal.
Kurz nach dem Unfall eintreffende Verkehrsteilnehmer und auch die Anwohner der Kanalstraße sprangen ins Wasser, um die Personen zu retten. Während die Ehefrau verletzt geborgen und ans Ufer gebracht werden konnte, zeigte sich die Bergung des Fahrers schwieriger. Die Tür des Fahrzeugs hatte sich beim Aufprall auf den Baum stark deformiert, so dass ein Brecheisen zum Einsatz gebracht werden musste. Nach der Bergung des Fahrers begannen sowohl Feuerwehr- als auch Rettungskräfte mit der Reanimierung des Verunfallten.
Da nicht eindeutig war, ob vor dem Aufprall des Fahrzeugs auf den Baum noch ein weiterer Aufprall stattgefunden hat - die unter Schock stehende Ehefrau war der Meinung, das ihr Ehemann das Fahrzeug nach rechts gelenkt hätte, weil etwas auf der Fahrbahn war -, wurden die Rettungstaucher der DLRG aus Wiesmoor und Aurich alarmiert. Diese suchten mit 11 Kräften den Kanal auf einer Länge von gut 200 Metern ab, gefunden wurde jedoch glücklicherweise nichts.
Viele Schaulustige waren auf beiden Seiten des Kanals zu verzeichnen. Neben mehreren Krankenwagen und dem Notarzt war auch der Rettungshubschrauber des ADAC im Einsatz. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit allen Fahrzeugen und 25 Feuerwehrkräften vor Ort. Auch die Polizei Wiesmoor und die Notfallseelsorge - Pastor Münch - war im Einsatz. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr mit dem Rüstkranwagen aus dem Kanal geborgen. Die Ehefrau wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus nach Aurich gebracht. Der Ehemann wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Oldenburg geflogen. Beim ihm sind lebensgefährliche Verletzungen zu verzeichnen.
Nach gut eineinhalb Stunden konnten die Rettungskräfte die Einsatzstelle verlassen.
Text: Henry Herten (STBM Wiesmoor/ Feuerwehr Wiesmoor)
Bilder: Henry Herten (STBM Wiesmoor/ Feuerwehr Wiesmoor)




11.06.10 Windentraining in Hooksiel
Zwei Einsatztaucher unserer Ortsgruppe haben heute am Windentraining mit dem Rettungshubschrauber Christoph 26 teilgenommen.
Dabei sind die Einsatztaucher geschützt durch einen Tauchanzug bzw. Überlebensanzug von Bord eines Schiffes in die Nordsee gesprungen. Nachdem das Schiff abgedreht ist, wurden sie durch die Crew des Rettungshubschraubers gesucht und anschließend per Seilwinde an Bord des Rettungshubschraubers gehoben.
Diese regelmäßig stattfindene Übung bietet den Einsatzkräften der Rettungshubschrauberstaffel des ADAC eine reale Situation zum Bergen von Schiffsbrüchigen und im Watt befindlichen hilflosen Personen.
Einführung in die Arbeit der Einsatztaucher
Die Einsatztauchtruppe gab heute Abend den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr Marcadsmoor eine Einführung die die Arbeit der Einsatztaucher. Dabei erläuterte Hans-Gert Ahrends den Kameraden der Feuerwehr die Funktionen eines Tauchgerätes und wie der Tauchtrupp im Einsatzfall vorgeht. Zudem wurde gemeinsam erörtert, wie man in diesem Fall sich gegenseitig unterstützen kann.
In der Diskussion würde von einem verunfallten Kraftfahrzeug ausgegangen, bei dem sich noch Personen in verunfallten Fahrzeug befanden bzw. vermisst wurden. In einem solchen Einsatzfall würden die Taucher durch einen Signalmann geführt die Personensuche beginnen. Dabei würden die beiden Suchverfahren, Scheibenwischer und Uferparallel, vorgestellt. Im Falle eines Personenfundes, würden die Opfer durch den Taucher zum Ufer gebracht werden und gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr aus dem Wasser geholt und schließlich dem Rettungsdienst übergeben werden. Eine weitere Aufgabe der Feuerwehr, neben der technischen Hilfeleistung, wäre es, die Unfallstelle auszuleuchten. Nachdem die Personensuche abgeschlossen ist, würde die Bergung des KFZ stattfinden und Ölsperren ausgebreitet werden.
Im Anschluss an die Besprechung wurden die Signalzeichen zur Kommunikation zwischen Taucher und Signalmann vorgestellt und anschließend im Nord-Geogsfehnkanal durch die Feuerwehrmänner in der Funktion als Signalmann ausprobiert.
In den zwei Stunden konnten so beide Seiten einen kleinen Einblick in die Aufgaben und Funktionen des Anderen am Unfallort bekommen, um für den Einsatzfall gerüstet zu sein.
Anschließend ließ man den Abend in weiteren Gesprächen über die Aufgaben der Feuerwehr und DLRG ausklingen.


DLRG beteiligt sich an der Müllsammelaktion

Die Mitglieder der DLRG Ortgruppe Wiesmoor/Großefehn haben sich in diesem Jahr, zum zweiten mal, an der Müllsammelaktion der wiesmoorer Vereine beteiligt. Nachdem im vergangenen Jahr der Nordgeorgsfehnkanal in Höhe der Brücke, über die Bundesstraße bis zur alten Fußgängerbrücke, nach Fremdkörpern abgesucht wurde, haben in diesem Jahr die Einsatztaucher das Gewässer in Höhe der neuen Fußgängerbrücke und der Resedabrücke abgesucht. Dabei haben zwei Einsatztaucher, in insgesamt drei Stunden Wasserzeit: zehn Fahrräder, drei Einkaufswagen, einen Autoreifen und einen Fahrradständer gefunden. Diese wurden mit dem Einsatz von Seilen durch die Kameraden am Kanalufer geborgen und der Polizei übergeben.
Die Müllsammelaktion stellt für die Kameraden eine reale Einsatzsituation dar. Aufgrund des stark getrübten Wassers konnten die Taucher, den Grund des Gewässers, nur tastend absuchen ohne zu wissen wo und was für Fremdkörper im Wasser liegen.
Im Anschluss der Tauchgänge sammelten Schüler des 7. Jahrganges der KGS Wiesmoor das Kanalufer zwischen der Bundesstraße und der Schleuse ab. Dabei wurde durch uns die Gewässeraufsicht sichergestellt.
Im Einsatz waren 5 Kameraden sowie der GW-Tauchen und das MTF mit Boot.
Feuerwehr und DLRG proben Eisrettung auf dem Ottermeer

Sie passieren jeden Winter: Eis-Unfälle. Bricht jemand ins Eis ein, muss die Rettung schnell gehen ohne dass der Retter sich selbst in Lebensgefahr bringt. Aus diesem Grund probte die Feuerwehr Wiesmoor zusammen mit der DLRG Wiesmoor den Ernstfall am Ottermeer.
Im Stadtgebiet ist seit September 2009 die DLRG Wiesmoor für die Wasser- und Eisrettung unter der Leitung von Hans-Gert Ahrends (1. Vorsitzender) zuständig. Im Falle eines solchen Rettungseinsatzes wird ebenfalls die Feuerwehr alarmiert. Diese führt bis zum Eintreffen der Einsatztaucher alle notwendigen Maßnahmen die im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegen durch. Um die Zusammenarbeit zu verbessern, trafen sich am vergangenen Freitag die Einsatzkräfte zu einem gemeinsamen Dienstabend am Ottermeerhafen in Wiesmoor.
Bei der Übung wurde die Rettung von eingebrochenen Personen im Eis simuliert. Weder DLRG, noch die Feuerwehr besitzen spezielles Eisrettungsgerät. Im ufernahen Bereich kann beispielsweise die Drehleiter der Wehr zur Rettung eingesetzt werden. Liegt die Einbruchstelle weiter vom Ufer entfernt oder kann die Drehleiter nicht nah genug am Wasser positioniert werden, kommen andere Hilfsmittel zum Einsatz. Neben tragbaren Leitern wurde vor allem das Spineboard eingesetzt.
Ganz nach dem Motto „learning by doing“ wurden somit verschiedene Möglichkeiten getestet um Personen aus dem Eis zu retten. Nach einer theoretischen Einführung durch die Initiatoren der Wiesmoorer Wehr, Jan Marco Bienhoff und Martin Röhrig, in der sie auf die Grundsätze der Eisrettung hinwiesen und Tipps bezüglich der Rettung und Vorgehen gaben, ging es auch schon los.
Im ersten Zuge wurde die fiktive Einsatzstelle auf Grund der Tageszeit mittels Drehleiter und Scheinwerfern ausgeleuchtet. Parallel rüsteten sich zwei Kameraden mit sogenannten Überlebensanzügen die vor Kälte und Ertrinken schützen sollen aus. Im Laufe der Übung konnte jeder einmal in die Rolle des Retters schlüpfen und die verschiedenen Rettungsmöglichkeiten selbst Testen. Als optimale Vorgehensweise im Ernstfall, da waren sich alle sicher, ist die Rettung mittels Spineboard (Hilfsmittel zur Rettung verunfallter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist.).
Ein Retter, ausgerüstet mit Überlebensanzug und gesichert durch eine Leine, legt sich mit dem Spineboard auf das Eis und tastet sich langsam mittels Eiskrallen bis zum Eingebrochenen vor. Angekommen, versucht der Retter den Verunfallten auf das Spineboard zu bekommen. Die Kameraden an Land ziehen dann auf Kommando das Spineboard samt Patient ans Ufer, wo er dann an den Rettungsdienst übergeben wird.
Nach Übungsende fanden sich alle beteiligen Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus ein, wo man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lies - Für alle war es ein lehrreicher Abend.
Text: M. Röhrig (Feuerwehr Wiesmoor)
Bild: M. Ehmen (Feuerwehr Wiesmoor)
